Drei Gestalten in eleganter Edo-Kleidung stehen dicht beieinander, in einen gemeinsamen Augenblick vertieft. Der Druck wird Kitagawa Utamaro (ca. 1753–1806) zugeschrieben, dem Meister der Edo-Zeit, der wie kein anderer für Bijin-ga steht — jene Gattung des Ukiyo-e, die der Darstellung schöner Menschen gewidmet ist. Der Titel bewahrt eine echte Mehrdeutigkeit: Im alten Edo kleideten sich modische junge Männer, die Wakashū, so ähnlich wie junge Frauen, dass selbst geübte Augen zögerten — und dieses Blatt lässt die Frage offen.
Das Werk zeigt die klassische Technik des japanischen Farbholzschnitts. Die Zeichnung wurde in Kirschholzplatten geschnitten — eine für die Umrisse, je eine für jede Farbe — und von Hand mit wasserbasierten Pigmenten auf Washi-Papier gedruckt. Feine geschnittene Linien zeichnen Haar und Faltenwurf der Gewänder nach, während ruhige Farbflächen die drei Figuren in einem stillen, flachen Raum halten.
Im Wohnraum wirkt der Druck wie ein leises G . . . Mehr lesen >>
Drei Gestalten in eleganter Edo-Kleidung stehen dicht beieinander, in einen gemeinsamen Augenblick vertieft. Der Druck wird Kitagawa Utamaro (ca. 1753–1806) zugeschrieben, dem Meister der Edo-Zeit, der wie kein anderer für Bijin-ga steht — jene Gattung des Ukiyo-e, die der Darstellung schöner Menschen gewidmet ist. Der Titel bewahrt eine echte Mehrdeutigkeit: Im alten Edo kleideten sich modische junge Männer, die Wakashū, so ähnlich wie junge Frauen, dass selbst geübte Augen zögerten — und dieses Blatt lässt die Frage offen.
Das Werk zeigt die klassische Technik des japanischen Farbholzschnitts. Die Zeichnung wurde in Kirschholzplatten geschnitten — eine für die Umrisse, je eine für jede Farbe — und von Hand mit wasserbasierten Pigmenten auf Washi-Papier gedruckt. Feine geschnittene Linien zeichnen Haar und Faltenwurf der Gewänder nach, während ruhige Farbflächen die drei Figuren in einem stillen, flachen Raum halten.
Im Wohnraum wirkt der Druck wie ein leises Gespräch. Seine gedämpfte Palette und die unaufgeregte Stimmung fügen sich selbstverständlich in Japandi- und skandinavische Interieurs — über einem niedrigen Sideboard, im Schlafzimmer oder in einer Leseecke, in der der Blick immer wieder zu den drei Gesichtern zurückkehrt. Helles Holz, Leinen und viel freie Wandfläche stehen ihm gut.
Das Kunstwerk ist als Druck auf dickem schneeweißem Papier, als gerahmter Druck im Holzrahmen oder auf Satin-Leinwand in Künstlerqualität erhältlich. Jedes Stück wird in Europa von Hand veredelt.
Häufig gestellte Fragen
Warum heißt der Druck „Drei junge Männer oder Frauen“?
Die Mehrdeutigkeit ist echt. Im Japan der Edo-Zeit trugen modische Jünglinge, die Wakashū, Gewänder und Frisuren, die denen junger Frauen sehr nahekamen — die Identität der Figuren bleibt bewusst offen.
Was ist Bijin-ga?
Bijin-ga bedeutet „Bilder schöner Menschen“. Es war eine der zentralen Gattungen des Ukiyo-e, und Kitagawa Utamaro galt als ihr gefeiertster Meister.
Ist der Druck gesichert Utamaro zuzuordnen?
Das Werk wird Kitagawa Utamaro zugeschrieben, ist aber nicht zweifelsfrei dokumentiert. Motiv und feine Behandlung der Figuren fügen sich stimmig in seine Bijin-ga-Tradition.
In welche Räume passt das Kunstwerk?
Die stille Palette eignet sich für Schlafzimmer, Leseecken und Flure. Mit großzügig freier Fläche gehängt, wird der Druck zum ruhigen Mittelpunkt eines Japandi- oder skandinavischen Raums.
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Historische Periode Japans: Edo 江戸 (1603-1868)
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