Dieser Druck kehrt zu einem beliebten Motiv des späten Edo-Japan zurück: dem Sumo, dem traditionellen Ringkampf des Landes, dessen rituelle Wurzeln Jahrhunderte zurückreichen. Utagawa Yoshikazu, tätig etwa 1850–1870 und ausgebildet bei dem Meister Utagawa Kuniyoshi, arbeitete in Edo, als die besten Ringer Volkshelden waren und der Ring große Menschenmengen anzog. Drucke wie dieser brachten das Schauspiel des Kampfes in gewöhnliche Haushalte.
Es handelt sich um einen Ukiyo-e-Holzschnitt, aufgebaut aus geschnittener Linie und flächiger Farbe. Yoshikazu fasste die Figuren in festen Konturen und füllte die Körper mit breiten, gleichmäßigen Tönen, sodass Gewicht und Spannung des Griffs deutlich ablesbar sind. Die Komposition hält die Ringer nah und frontal, so wie sie das Publikum am Ringrand gesehen hätte.
An der Wand bleibt das Bild trotz seiner Energie geerdet und ruhig. Die warmen Töne stehen gut vor hellem Putz, Eiche oder Leinen, und das Motiv passt in ein Arbeit . . . Mehr lesen >>
Dieser Druck kehrt zu einem beliebten Motiv des späten Edo-Japan zurück: dem Sumo, dem traditionellen Ringkampf des Landes, dessen rituelle Wurzeln Jahrhunderte zurückreichen. Utagawa Yoshikazu, tätig etwa 1850–1870 und ausgebildet bei dem Meister Utagawa Kuniyoshi, arbeitete in Edo, als die besten Ringer Volkshelden waren und der Ring große Menschenmengen anzog. Drucke wie dieser brachten das Schauspiel des Kampfes in gewöhnliche Haushalte.
Es handelt sich um einen Ukiyo-e-Holzschnitt, aufgebaut aus geschnittener Linie und flächiger Farbe. Yoshikazu fasste die Figuren in festen Konturen und füllte die Körper mit breiten, gleichmäßigen Tönen, sodass Gewicht und Spannung des Griffs deutlich ablesbar sind. Die Komposition hält die Ringer nah und frontal, so wie sie das Publikum am Ringrand gesehen hätte.
An der Wand bleibt das Bild trotz seiner Energie geerdet und ruhig. Die warmen Töne stehen gut vor hellem Putz, Eiche oder Leinen, und das Motiv passt in ein Arbeitszimmer, einen Flur oder einen Raum, in dem eine starke Figur statt eines unruhigen Musters wirken soll. Es zieht Aufmerksamkeit auf sich, ohne den Raum zu überfüllen.
Dies ist eine Ausgabe im Galeriestil. Auf Feinkunstpapier und bei gerahmten Drucken umgibt ein breiter gedruckter Rand das Bild wie ein Museumspassepartout und wahrt dieselbe Proportion, ob das Blatt klein oder groß ist. Die Leinwandfassung ist stattdessen über einen massiven Holzrahmen gespannt und hängt ohne Rand und ohne zusätzliche Rahmung. Jede Fassung wird in Europa auf Bestellung gefertigt.
Häufig gestellte Fragen
Was geschieht in diesem Druck?
Zwei Sumo-Ringer sind mitten im Kampf ineinander verkeilt, festgehalten im Moment von Griff und Gleichgewicht, der einen Kampf im Ring entschied.
Warum war Sumo ein so häufiges Motiv im Ukiyo-e?
Sumo war im späten Edo-Japan ungemein beliebt. Führende Ringer waren gefeierte Figuren, und Drucke berühmter Kämpfe verkauften sich breit als Andenken wie auch als Zeugnisse des Sports.
Wie sieht der Stil der Utagawa-Schule hier aus?
Feste geschnittene Konturen und breite, flächige Farbfelder. Yoshikazu lernte bei Utagawa Kuniyoshi, und die kräftige, klar lesbare Figurenarbeit ist typisch für diese Linie.
Welche Formate sind verfügbar?
Ungerahmtes Feinkunstpapier, ein gerahmter Druck im Holzrahmen oder eine satinbeschichtete Baumwollleinwand.
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Historische Periode Japans: Edo 江戸 (1603-1868)
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