Ein Krieger stemmt sich gegen den Sturm, das Schwert griffbereit, den Fellumhang vom Wind erfasst. Das ist Kinhyōshi Yōrin — der japanische Name des chinesischen Helden Yang Lin —, wie ihn sich Utagawa Kuniyoshi (1797–1861), der Edo-Meister des Kriegerbildes, vorstellte. Das Blatt gehört zu „Einhundertacht Helden des populären Suikoden“ (ca. 1827), jener Serie, die Kuniyoshis Ruf begründete und in Edo eine anhaltende Begeisterung für Suikoden-Motive auslöste.
Der Druck ist ein Musha-e, ein Kriegerbild, gefertigt in der klassischen Ukiyo-e-Holzschnitttechnik. Die Zeichnung wurde in Kirschholzplatten geschnitten und Farbe für Farbe von Hand mit wasserbasierten Pigmenten gedruckt. Kuniyoshis geschnittene Linie trägt die Dramatik: Sie peitscht durch den Umhang, spannt sich um den Schwertgriff des Helden und füllt das Blatt mit Wetter und Bewegung, während die gedruckten Farben diszipliniert und flächig bleiben.
In einem ruhigen Interieur wirkt ein solcher Druck als . . . Mehr lesen >>
Ein Krieger stemmt sich gegen den Sturm, das Schwert griffbereit, den Fellumhang vom Wind erfasst. Das ist Kinhyōshi Yōrin — der japanische Name des chinesischen Helden Yang Lin —, wie ihn sich Utagawa Kuniyoshi (1797–1861), der Edo-Meister des Kriegerbildes, vorstellte. Das Blatt gehört zu „Einhundertacht Helden des populären Suikoden“ (ca. 1827), jener Serie, die Kuniyoshis Ruf begründete und in Edo eine anhaltende Begeisterung für Suikoden-Motive auslöste.
Der Druck ist ein Musha-e, ein Kriegerbild, gefertigt in der klassischen Ukiyo-e-Holzschnitttechnik. Die Zeichnung wurde in Kirschholzplatten geschnitten und Farbe für Farbe von Hand mit wasserbasierten Pigmenten gedruckt. Kuniyoshis geschnittene Linie trägt die Dramatik: Sie peitscht durch den Umhang, spannt sich um den Schwertgriff des Helden und füllt das Blatt mit Wetter und Bewegung, während die gedruckten Farben diszipliniert und flächig bleiben.
In einem ruhigen Interieur wirkt ein solcher Druck als Gegengewicht. Japandi- und skandinavische Räume neigen zur Stille, und ein einzelner konzentrierter Energiepunkt — im Arbeitszimmer, im Büro, im Flur — gibt dem Auge ein Ziel. Allein vor einer schlichten Wand gehängt, hält der Held seinen Sturm im Rahmen und lässt den übrigen Raum still.
Das Kunstwerk ist als Druck auf dickem schneeweißem Papier, als gerahmter Druck im Holzrahmen oder auf Satin-Leinwand in Künstlerqualität erhältlich. Jedes Stück wird in Europa von Hand veredelt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Suikoden?
Suikoden ist die japanische Lesart des chinesischen Romans „Water Margin“ — die Geschichte von 108 gesetzlosen Helden, die sich gegen korrupte Beamte verbünden. Im Japan der Edo-Zeit war die Erzählung ungemein beliebt.
Wer ist Kinhyōshi Yōrin?
Kinhyōshi Yōrin ist der japanische Name von Yang Lin, einem der 108 Helden des Suikoden. Kuniyoshi zeigt ihn in dramatischer Pose, das Schwert in der Hand, mit Fellumhang und Sturm um ihn herum.
Warum ist diese Serie bedeutend?
„Einhundertacht Helden des populären Suikoden“, begonnen um 1827, war der Durchbruch, der Kuniyoshi als führenden Gestalter von Kriegerbildern, den Musha-e, etablierte.
Passt ein Kriegerbild in ein ruhiges Interieur?
Ja, als bewusster Akzent. Ein einzelnes dramatisches Blatt vor schlichter Wand gibt einem Japandi- oder skandinavischen Raum einen konzentrierten Energiepunkt, ohne seine Gesamtruhe zu stören.
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Historische Periode Japans: Edo 江戸 (1603-1868)
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