Der Kitsune — der japanische Fuchs — ist eine der vielschichtigsten Figuren in der Mythologie des Landes: ein Bote des Reisgottes Inari, ein Gestaltwandler mit menschlicher Form, ein Symbol für launischen Streich und treue Dienste zugleich. Utagawa Hiroshige (1797–1858) erfasste diese zweigeteilte Natur in einer Skizze aus einem seiner Studioalben: Der Fuchs in anthropomorphisierter Form, in die geschichteten Gewänder des Hofes gekleidet, sitzend mit der gefassten Förmlichkeit eines Wrdigert
ägers bei einer rituellen Feier.
Wie die Schwester-Tanuki-Skizze aus demselben Album ist dieses Bild sparsam ausgeführt — eine Handvoll kontrollierter Linien, flache Farbflächen, die sorgfältige Aufmerksamkeit für Kleidungsmuster, die Hiroshige von seinen größeren Landschaftsarbeiten in seine kleineren, intimeren Kompositionen übertrug. Die spitzen Ohren des Fuchses über einer ansonsten menschlichen Silhouette stellen die Identität des Wesens ohne Karikatur fest: Es ist ein Wesen, d . . . Mehr lesen >>
Der Kitsune — der japanische Fuchs — ist eine der vielschichtigsten Figuren in der Mythologie des Landes: ein Bote des Reisgottes Inari, ein Gestaltwandler mit menschlicher Form, ein Symbol für launischen Streich und treue Dienste zugleich. Utagawa Hiroshige (1797–1858) erfasste diese zweigeteilte Natur in einer Skizze aus einem seiner Studioalben: Der Fuchs in anthropomorphisierter Form, in die geschichteten Gewänder des Hofes gekleidet, sitzend mit der gefassten Förmlichkeit eines Wrdigert
ägers bei einer rituellen Feier.
Wie die Schwester-Tanuki-Skizze aus demselben Album ist dieses Bild sparsam ausgeführt — eine Handvoll kontrollierter Linien, flache Farbflächen, die sorgfältige Aufmerksamkeit für Kleidungsmuster, die Hiroshige von seinen größeren Landschaftsarbeiten in seine kleineren, intimeren Kompositionen übertrug. Die spitzen Ohren des Fuchses über einer ansonsten menschlichen Silhouette stellen die Identität des Wesens ohne Karikatur fest: Es ist ein Wesen, das zwischen Welten wechselt, und das Bild hält beide Seiten in der Schwebe.
In einem Arbeitszimmer oder neben anderen mythologischen Bildern eröffnet der Druck ein stilles Gespräch über die Grenzen zwischen Tier und Mensch, Natur und Kultur. Er passt zu Räumen, die bereits Witz und Neugier in ihrer Gestaltung haben — eine Bücherregalwand, ein kreativer Arbeitsplatz, eine Leseecke, wo Kleinformat-Kunst aus kurzer Distanz betrachtet wird.
Erhältlich als Fine-Art-Papierplakat oder als gerahmter Druck hinter bruchsicherem Acrylglas, passend zum sorgsamen Maßstab der Albumarbeit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Bedeutung des Kitsune in der japanischen Mythologie?
Der Kitsune ist ein Bote Inaris, der Shinto-Gottheit für Reis, Wohlstand und Handwerk. In der Folklore sammeln Füchse mit dem Alter Weisheit und übernaturliche Kraft und erlangen schließlich die Fähigkeit, Menschengestalt anzunehmen.
Wie hängt dieser Druck mit dem Tanuki-Druck aus demselben Album zusammen?
Beide stammen aus einem Skizzenalbum, das Hiroshiges Studio zugeschrieben wird, und teilen dasselbe Konzept: ein Folkloretier in anthropomorphisierter Form, in Höflingsgewänder gekleidet. Sie bilden ein natürliches Paar.
Welche Künsttradition steckt hinter der Darstellung von Tieren in Menschenkleidung?
Diese Tradition hat ihre Wurzeln in den Chōjū-jinbutsu-giga-Rollen des 12. Jahrhunderts, wo Kaninchen, Frösche und Füchse menschliche Rituale vollziehen. Sie lebte in der Edo-Zeit in populären Drucken weiter.
Wo wirkt dieser Druck in einem Zuhause am besten?
Arbeitszimmer, kreative Studios und Lesebereiche mit Bücherschränken passen gut. Er harmoniert natürlich mit dem Tanuki-Druck aus demselben Album.
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Historische Periode Japans: Edo 江戸 (1603-1868)
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