Takahashi Shōtei (1871–1945), der auch unter dem Namen Hiroaki arbeitete, gehörte zu den Begründern der shin-hanga-Bewegung (neue Drucke) zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Junks in der Inatori-Bucht, Izu ist ein typisches Shōtei-Sujet: traditionelle japanische Fischer-Junken, am Abend an einem Küstenhimmel verankert, die dunklen Silhouetten der Rümpfe und Masten vor weichen Bokashi-Verläufen.
Das shin-hanga verband das mehrteilige Holzschnittverfahren des späten Edo mit westlichem Interesse an Licht, Wetter und Atmosphäre. Shōtei beherrschte dieses Register besonders gut: Der Druck ist aus wenigen breiten Farbflächen aufgebaut — Himmel, Wasser, dunkle Schiffe — und die exakte Druckregistrierung lässt einen Ton ohne harte Linie in den nächsten gleiten. Das vertikale Gallery-Format stellt diese kleine Dämmerszene in ein hohes, ruhiges Feld.
Es passt in ruhigere Räume, in denen Indigo- und Dämmerungstöne wirken können — Schlafzimmer, Essecken, Flure über Bänken, Lesepl . . . Mehr lesen >>
Takahashi Shōtei (1871–1945), der auch unter dem Namen Hiroaki arbeitete, gehörte zu den Begründern der shin-hanga-Bewegung (neue Drucke) zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Junks in der Inatori-Bucht, Izu ist ein typisches Shōtei-Sujet: traditionelle japanische Fischer-Junken, am Abend an einem Küstenhimmel verankert, die dunklen Silhouetten der Rümpfe und Masten vor weichen Bokashi-Verläufen.
Das shin-hanga verband das mehrteilige Holzschnittverfahren des späten Edo mit westlichem Interesse an Licht, Wetter und Atmosphäre. Shōtei beherrschte dieses Register besonders gut: Der Druck ist aus wenigen breiten Farbflächen aufgebaut — Himmel, Wasser, dunkle Schiffe — und die exakte Druckregistrierung lässt einen Ton ohne harte Linie in den nächsten gleiten. Das vertikale Gallery-Format stellt diese kleine Dämmerszene in ein hohes, ruhiges Feld.
Es passt in ruhigere Räume, in denen Indigo- und Dämmerungstöne wirken können — Schlafzimmer, Essecken, Flure über Bänken, Leseplätze. Helle Eiche, gebrochenes Weiß, Leinen, Keramik, Pflanzengrün. In Augenhöhe gehängt, fordert das lange Hochformat den Raum auf, langsamer zu werden und dem Bild zuzutrauen, ohne Konkurrenz zu wirken.
Erhältlich als Kunstdruck auf hochwertigem Papier, als gerahmtes Bild mit splitterfreiem Acrylglas oder als satinbeschichtete Baumwollleinwand auf Keilrahmen, fertig zum Aufhängen.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Takahashi Shōtei?
Einer der Begründer der shin-hanga-Bewegung (neue Drucke), 1871–1945, bekannt für atmosphärische Landschafts- und Küstendrucke, hergestellt mit dem Verleger Watanabe Shōzaburō im frühen Tokio des 20. Jahrhunderts.
Was sind die Schiffe im Bild?
Traditionelle japanische Fischerjunken mit getakelten Segeln und flachen Holzrümpfen, vor Anker in der Inatori-Bucht auf der Izu-Halbinsel an der Ostküste Japans.
Was bedeutet shin-hanga?
Wörtlich "neue Drucke" — eine Bewegung des frühen 20. Jahrhunderts, die das Holzschnittverfahren der Edo-Zeit mit aus der westlichen Malerei übernommenen Sensibilitäten für Licht und Atmosphäre erneuerte.
Wo sitzt dieser vertikale Druck am besten?
In hohen, ruhigen Räumen — zwischen zwei Türen, über einer flachen Bank, neben einem Bücherregal, im Flur oder in einer stillen Schlafzimmerecke.
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Historische Periode Japans: Showa 昭和 (1926-1989)
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