Ohara Koson (1877–1945) bleibt vor allem für seine Vogel-und-Blumen-Drucke in Erinnerung, doch in der früheren Phase seiner Laufbahn arbeitete er auch im Bereich bijin-ga (Bilder schöner Frauen) und Landschaft. Zwei Frauen im Regen gehört zu diesem weniger bekannten Register: zwei Figuren in gemusterten Kimono durchqueren einen Regenguss mit traditionellen Papierschirmen (wagasa), der Vordergrund weichgemacht durch einen Vorhang aus Weidenzweigen.
Der Druck ist ein polychromer Holzschnitt im shin-hanga-Stil — mehrere Schlüsselplatten, sorgfältige Farbregistrierung und ein Netz feiner diagonaler Linien, die den Regen selbst andeuten. Die Weidenzweige sind nah am Betrachter gesetzt, um Tiefe zu schaffen — ein klassisches Kompositionsmittel des Ukiyo-e, das Koson beibehält, während er in Richtung shin-hanga, Wetter und Atmosphäre arbeitet.
Das Bild wirkt am besten in ruhigeren Räumen, in denen die weichen Grau- und Moosgrün-Töne ohne Konkurrenz wirken können — Schlaf . . . Mehr lesen >>
Ohara Koson (1877–1945) bleibt vor allem für seine Vogel-und-Blumen-Drucke in Erinnerung, doch in der früheren Phase seiner Laufbahn arbeitete er auch im Bereich bijin-ga (Bilder schöner Frauen) und Landschaft. Zwei Frauen im Regen gehört zu diesem weniger bekannten Register: zwei Figuren in gemusterten Kimono durchqueren einen Regenguss mit traditionellen Papierschirmen (wagasa), der Vordergrund weichgemacht durch einen Vorhang aus Weidenzweigen.
Der Druck ist ein polychromer Holzschnitt im shin-hanga-Stil — mehrere Schlüsselplatten, sorgfältige Farbregistrierung und ein Netz feiner diagonaler Linien, die den Regen selbst andeuten. Die Weidenzweige sind nah am Betrachter gesetzt, um Tiefe zu schaffen — ein klassisches Kompositionsmittel des Ukiyo-e, das Koson beibehält, während er in Richtung shin-hanga, Wetter und Atmosphäre arbeitet.
Das Bild wirkt am besten in ruhigeren Räumen, in denen die weichen Grau- und Moosgrün-Töne ohne Konkurrenz wirken können — Schlafzimmer, Essecken, Eingangswände, Flure. Helle Eiche, gebrochener Putz, Leinen und Keramik geben dem Bild guten Halt. Die Diagonalen des Regens bringen eine leise Bewegung, die den Druck zu Ecken passen lässt, in denen man verweilt, statt nur hindurchzugehen.
Erhältlich als Kunstdruck auf hochwertigem Papier, als gerahmtes Bild mit splitterfreiem Acrylglas oder als satinbeschichtete Baumwollleinwand auf Keilrahmen, fertig zum Aufhängen.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist der Künstler?
Ohara Koson (1877–1945), heute vor allem für kachō-e Vogel- und Blumen-Drucke bekannt, in der früheren Karriere auch in bijin-ga und Landschaft tätig, mitunter unter den Namen Hōson oder Shōson.
Was ist bijin-ga?
Ein langes Genre des japanischen Drucks, das Darstellungen schöner Frauen gewidmet ist, oft in jahreszeitlicher Kleidung und Wetterstimmung, und das seit dem 17. Jahrhundert zum Kern des Ukiyo-e zählt.
Wie heißen die Papierschirme?
Wagasa — traditionelle japanische Schirme aus Bambus und geöltem Washi-Papier, häufig in Edo- und Meiji-Drucken, die Stadtbewohner im Regen zeigen.
Wo sitzt der Druck am besten?
Schlafzimmer, Essecken, Eingangswände und Flure — ruhige Ecken, in denen weiche Grautone, Moosgrün und die Diagonalen des fallenden Regens ohne Konkurrenz wirken können.
<< Weniger lesen
Historische Periode Japans: Showa 昭和 (1926-1989)
Schauen Sie sich andere Kunstwerke von Ohara Koson
#Bijin-Ga
•
#Japanese Art
•
#Kimono
•
#Ohara Koson
•
#Rain
•
#Shin-Hanga
•
#Traditional Dress
•
#Ukiyo-e
•
#Umbrella
•
#Willow Tree
•
#Women