Ein weißer Kakadu ruht neben einem reifen Granatapfel, sein helles Gefieder vor einem tiefen, dunklen Grund. Der Entwurf stammt von Ohara Koson (1877–1945), dem Druckkünstler, der innerhalb der Shin-hanga-Bewegung des frühen 20. Jahrhunderts wie kein anderer für Kachō-e — Vogel-und-Blumen-Bilder — steht. Koson beobachtete Vögel mit ungewöhnlicher Geduld, und das ist hier zu spüren: Die Szene wirkt belauscht statt arrangiert, eine einzelne stille Begegnung von Vogel und Frucht.
Shin-hanga-Drucke entstanden auf traditionelle Weise, in Zusammenarbeit von Entwerfer, Holzschneider und Drucker. Jede Farbe wurde von einer eigenen geschnittenen Platte von Hand gedruckt, und der dunkle Hintergrund wurde in einem dichten, gleichmäßigen Ton angelegt, der die weißen Federn mit großer Weichheit hervortreten lässt. Feine Verläufe modellieren den runden Körper des Vogels, während das warme Rot des Granatapfels den einzigen heißen Akzent in einem sonst kühlen, stillen Bild setzt.
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Ein weißer Kakadu ruht neben einem reifen Granatapfel, sein helles Gefieder vor einem tiefen, dunklen Grund. Der Entwurf stammt von Ohara Koson (1877–1945), dem Druckkünstler, der innerhalb der Shin-hanga-Bewegung des frühen 20. Jahrhunderts wie kein anderer für Kachō-e — Vogel-und-Blumen-Bilder — steht. Koson beobachtete Vögel mit ungewöhnlicher Geduld, und das ist hier zu spüren: Die Szene wirkt belauscht statt arrangiert, eine einzelne stille Begegnung von Vogel und Frucht.
Shin-hanga-Drucke entstanden auf traditionelle Weise, in Zusammenarbeit von Entwerfer, Holzschneider und Drucker. Jede Farbe wurde von einer eigenen geschnittenen Platte von Hand gedruckt, und der dunkle Hintergrund wurde in einem dichten, gleichmäßigen Ton angelegt, der die weißen Federn mit großer Weichheit hervortreten lässt. Feine Verläufe modellieren den runden Körper des Vogels, während das warme Rot des Granatapfels den einzigen heißen Akzent in einem sonst kühlen, stillen Bild setzt.
Im Wohnraum lebt der Druck vom Kontrast. Der helle Vogel vor dunklem Grund verleiht ihm auch in bescheidenem Format Präsenz — an einer Flurwand, im Arbeitszimmer oder über einem Sideboard im Wohnzimmer. In Japandi- und skandinavischen Interieurs steht er wie selbstverständlich neben dunklem Holz, unglasierter Keramik und weichem, gedämpftem Licht.
Das Kunstwerk ist als Druck auf dickem schneeweißem Papier, als gerahmter Druck im Holzrahmen oder auf Satin-Leinwand in Künstlerqualität erhältlich. Jedes Stück wird in Europa von Hand veredelt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Kachō-e?
Kachō-e bedeutet „Vogel-und-Blumen-Bilder“ — eine alte Gattung der japanischen Kunst, die der genauen Beobachtung von Vögeln, Pflanzen und Jahreszeiten gewidmet ist. Ohara Koson widmete ihr fast sein gesamtes Schaffen.
Wofür steht der Granatapfel in diesem Druck?
In der ostasiatischen Kunst gilt der samenreiche Granatapfel traditionell als Sinnbild für Fülle und Fruchtbarkeit. Hier erfüllt er zugleich eine rein bildnerische Aufgabe: ein warmer roter Akzent gegen den kühlen weißen Vogel und den dunklen Grund.
Wie entstand der dunkle Hintergrund?
Er wurde von einer eigenen Holzplatte in einer dichten, gleichmäßigen Pigmentschicht von Hand gedruckt. Dieser tiefe Grund lässt das weiße Gefieder des Kakadus so weich und leuchtend erscheinen.
Wo wirkt dieser Druck im Zuhause am besten?
Sein starker Hell-Dunkel-Kontrast gibt ihm Präsenz in Fluren, Arbeits- und Wohnzimmern. Er harmoniert mit dunklem Holz und ruhigem, warmem Licht in Japandi- oder skandinavischen Räumen.
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Historische Periode Japans: Showa 昭和 (1926-1989)
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