Nakayama Sūgakudō war in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Edo tätig und arbeitete in der Tradition des kachō-e (Vogel-und-Blumen-Druck), die parallel zum späten Ukiyo-e blühte. Weißer Falke und fünfnadelige Kiefer gehört zu seiner gefeierten Vogelserie, die um 1859 erschien, und zeigt einen schneeweißen Falken auf einem winterlichen Kiefernast. Beide Motive tragen in der japanischen Malerei starke Bedeutungen — der Falke steht für scharfen Blick und ruhige Würde, die Kiefer für Beständigkeit durch den Winter.
Das Bild wurde im Nishiki-e-Verfahren aus Kirschholzplatten geschnitten, ein Block pro Farbe, nacheinander auf handgeschöpftes Washi-Papier gedruckt. Das Gefieder des Falken ist in weichen Grau- und Elfenbeintönen aufgebaut, mit Bokashi-Verläufen, die das weiche Federkleid andeuten, während die Kiefernnadeln mit festerer Linie gesetzt sind. Großzügiger Leerraum und ein tiefer Horizont lassen den Vogel das Bild tragen.
Die zurückhaltende Farbpalette . . . Mehr lesen >>
Nakayama Sūgakudō war in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Edo tätig und arbeitete in der Tradition des kachō-e (Vogel-und-Blumen-Druck), die parallel zum späten Ukiyo-e blühte. Weißer Falke und fünfnadelige Kiefer gehört zu seiner gefeierten Vogelserie, die um 1859 erschien, und zeigt einen schneeweißen Falken auf einem winterlichen Kiefernast. Beide Motive tragen in der japanischen Malerei starke Bedeutungen — der Falke steht für scharfen Blick und ruhige Würde, die Kiefer für Beständigkeit durch den Winter.
Das Bild wurde im Nishiki-e-Verfahren aus Kirschholzplatten geschnitten, ein Block pro Farbe, nacheinander auf handgeschöpftes Washi-Papier gedruckt. Das Gefieder des Falken ist in weichen Grau- und Elfenbeintönen aufgebaut, mit Bokashi-Verläufen, die das weiche Federkleid andeuten, während die Kiefernnadeln mit festerer Linie gesetzt sind. Großzügiger Leerraum und ein tiefer Horizont lassen den Vogel das Bild tragen.
Die zurückhaltende Farbpalette fügt sich gut in einen ruhigen Raum ein — helle Eiche, Leinen, gebrochenes Weiß an den Wänden, mattes Messing. Das Bild wirkt gut über einer flachen Kommode, zwischen zwei Schlafzimmerfenstern oder in einer stillen Ecke einer Leseecke. Es lohnt sich aus der Distanz und beim wiederholten Betrachten und passt zu Räumen, in denen die Aufmerksamkeit eher zur Ruhe kommt als sich schärft.
Erhältlich als Kunstdruck auf hochwertigem Papier, als gerahmtes Bild mit splitterfreiem Acrylglas oder als satinbeschichtete Baumwollleinwand auf Keilrahmen, fertig zum Aufhängen.
Häufig gestellte Fragen
Wann entstand dieser Druck?
Um 1859, am Ende der Edo-Zeit, als Teil von Sūgakudōs in Edo verlegter kachō-e-Serie über Vögel und Pflanzen.
Wofür steht der weiße Falke?
In der japanischen Malerei verkörpert der Falke scharfen Blick und ruhige Würde und wurde häufig als Geschenk überreicht, um Gelassenheit unter Druck zu würdigen.
Warum ist die Kiefer dem Vogel beigesellt?
Die fünfnadelige Kiefer, deren Nadeln in Fünferbündeln stehen, gilt seit der Heian-Zeit als Sinnbild für Beständigkeit und Widerstandskraft im Winter und ergänzt die Stille des Falken.
Welcher Einrichtungsstil passt am besten?
Kühlere Interieurs mit hellem Holz und gebrochenem Weiß, in denen die schneegrauen und elfenbeinfarbenen Töne des Vogels ohne konkurrierende Farbe wirken können.
<< Weniger lesen
Historische Periode Japans: Edo 江戸 (1603-1868)
Herkunftsort:
Kanto region
Schauen Sie sich andere Kunstwerke von Nakayama Sūgakudō
#Bird
•
#Falcon
•
#Japanese Wooblock Print
•
#Kacho-e
•
#Nakayama Sugakudo
•
#Ukiyo-e