Morgenschleier hält eine fließende Landschaft, die zwischen nebliger Berglinie und Wüstendüne schwebt — weiche fließende Formen, aufgelöst in einer niedrigen, lateralen Bewegung über das Bildfeld. Die Komposition gehört zur ostasiatischen Suiboku-ga-Tuschlasur-Tradition (in der nasses Pigment die Arbeit der Form übernimmt) und zur japanischen Suminagashi-Praxis, Tinte auf einer Wasseroberfläche schwimmen zu lassen, seit dem 12. Jahrhundert dokumentiert. Soak-Stain-Maler der Jahrhundertmitte — Helen Frankenthaler (ab 1952), Morris Louis' Veils (1958–60) — trugen einen verwandten Ansatz in die westliche Malerei.
Die Technik ist Nass-in-Nass-Lasur ohne irgendeine Kontur. Formen treten durch tonales Gewicht und die langsame Bewegung des Pigments über feuchtem Papier hervor. Die Palette ist Staub, blasses Sand, weiches Mauve-Grau und ein tiefes Band wärmeres Beige. Die laterale Bewegung ist das Thema: nichts fixiert die Landschaft an einen bestimmten Ort.
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Morgenschleier hält eine fließende Landschaft, die zwischen nebliger Berglinie und Wüstendüne schwebt — weiche fließende Formen, aufgelöst in einer niedrigen, lateralen Bewegung über das Bildfeld. Die Komposition gehört zur ostasiatischen Suiboku-ga-Tuschlasur-Tradition (in der nasses Pigment die Arbeit der Form übernimmt) und zur japanischen Suminagashi-Praxis, Tinte auf einer Wasseroberfläche schwimmen zu lassen, seit dem 12. Jahrhundert dokumentiert. Soak-Stain-Maler der Jahrhundertmitte — Helen Frankenthaler (ab 1952), Morris Louis' Veils (1958–60) — trugen einen verwandten Ansatz in die westliche Malerei.
Die Technik ist Nass-in-Nass-Lasur ohne irgendeine Kontur. Formen treten durch tonales Gewicht und die langsame Bewegung des Pigments über feuchtem Papier hervor. Die Palette ist Staub, blasses Sand, weiches Mauve-Grau und ein tiefes Band wärmeres Beige. Die laterale Bewegung ist das Thema: nichts fixiert die Landschaft an einen bestimmten Ort.
Der Druck gehört in Räume, die Stille schätzen — Schlafzimmer, Leseecken, Flure, sanft beleuchtete Eingänge. Die blasse erdfarbene Palette passt natürlich zu Kalkfarbe, hellem Eichenholz, ungefärbtem Leinen und unglasierter Keramik. Die horizontale Komposition belohnt eine breitere Wand.
Erhältlich als Kunstdruck auf hochwertigem Papier, als gerahmter Druck hinter splittersicherer Acrylverglasung oder als satinbeschichtete Baumwollleinwand, auf einen massiven Holzrahmen gespannt und aufhängefertig.
Häufig gestellte Fragen
Was zeigt Morgenschleier?
Weiche fließende Formen, die zwischen nebliger Berglinie und Wüstendüne schweben, aufgelöst in niedriger lateraler Bewegung über das Bildfeld, in einer Palette aus Staub, Sand, Mauve-Grau und warmem Beige.
Welche Traditionen prägen das Werk?
Die ostasiatische Suiboku-ga-Tuschlasur, das japanische Suminagashi (Tinte auf Wasser, seit dem 12. Jahrhundert dokumentiert) und die Soak-Stain-Malerei der Jahrhundertmitte (Frankenthaler ab 1952; Morris Louis' Veils, 1958–60).
Soll das Werk Berge oder Dünen darstellen?
Bewusst offen. Dieselben fließenden Formen lesen sich als nebelumhüllte Bergzüge oder niedrige Dünen, je nach Betrachter und umgebendem Interieur.
Wo wirkt der Druck zu Hause gut?
In Schlafzimmern, Leseecken, sanft beleuchteten Fluren und Eingangshallen, kombiniert mit Kalkfarbe, Eiche, ungefärbtem Leinen und unglasierter Keramik.
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